Was bedeutet Praktische Pädagogik / Evolutionspädagogik?

Die Praktische Pädagogik / Evolutionspädagogik dient dazu, die individuellen Fähigkeiten eines Menschen zur Entfaltung zu bringen. Seit 1990 wird sie am Institut für Praktische Pädagogik in München von Ludwig Koneberg erforscht. Sie bietet eine moderne Form der Problemlösungsstrategie und verbindet:

  • neuste Erkenntnisse aus der Gehirnforschung
  • mit Wissen über die Evolution
  • und pädagogischer Kinesiologie

Jeder Mensch durchläuft von der Zeugung über die Schwangerschaft und Geburt bis zum dritten/vierten Lebensjahr automatisch eine von der Evolution festgelegte Abfolge von biologischen und motorischen Entwicklungsschritten, in denen wir bestimmte Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben. Jeder Schritt spiegelt sich auch in unserem Gehirnaufbau über die Vernetzung von Nervenzellen (synaptische Verbindungen) wieder. So entsteht aus jedem Kind ein unverwechselbares Individuum. Treten in den einzelnen Schritten Störungen auf, so kann sich dies auf die weitere Entwicklung auswirken. Verhaltensauffälligkeiten, Konzentrationsschwierigkeiten, Lernschwierigkeiten, Lernprobleme, Ängste usw. können auftreten.

Das Besondere der Praktischen Pädagogik/ Evolutionspädagogik ist, dass sie nicht mit den Symptomen, die ein Mensch zeigt, arbeitet, sondern an die Ursache geht. Dies sind nämlich stressbesetzte oder unzureichende neuronale Verschaltungen im Gehirn, auf die der Mensch zugreift.

In der Praktischen Pädagogik fragen wir nicht danach, was dem Kind fehlt, was es kann oder nicht kann, sondern wir fragen und schauen, wie es die Welt wahrnimmt.*

 

Unser Gehirn ist wie ein Muskel im Körper verformbar und aufbaubar, d.h. man kann es durch Bewegung aufbauen, wenn man es viel benutzt. Bei Nichtgebrauch baut es sich auch wieder ab. Jede Bewegung erzeugt neue synaptische Verbindungen. ( John Ratay, Gehirnforscher)

Diese Erkenntnis nutzen wir in der Lernberatung  und helfen so mit bestimmten Bewegungen – basierend auf der Gehirnentwicklung – dem Menschen zu einer neuen intensiven Vernetzung aller Hirnregionen. Ist alles gut vernetzt, so kann er all seine Fähigkeiten und Talente von Urvertrauen bis zum Selbstbewusstsein nutzen und ist im Leben erfolgreich. In der Evolutionspädagogik verwenden wir das feste wissenschaftliche Modell von Charles Darwin (1809 -1882) als Grundlage für unsere Arbeit. Hier entwickeln sich Bewegungsmuster und Reflexe vom Fisch über Amphibie, Reptil zu Säugetier, Affe, Urmensch bis hin zum heutigen modernen Menschen. Wir greifen sieben besonders wichtige aufeinander aufbauende evolutive Stufen auf. Jede Stufe steht für eine bestimmte Entwicklungskompetenz.

Fisch — Urvertrauen — Vertrauenskompetenz
Amphibie — Erlebnissicherheit — Innovationskompetenz
Reptil — Körpersicherheit — Powerkompetenz
Säugetier — Gefühlssicherheit — Emotionskompetenz
Affe — Gruppensicherheit — Teamkompetenz
Urmensch — Sprachsicherheit — Motivationskompetenz
Mensch — Kommunikations- und  Kooperationssicherheit — Universalkompetenz

Mit Hilfe der Evolutionspädagogik ist es mir möglich, die Sprache der Kinder/Menschen zu verstehen und sie dort abzuholen, wo sie sich gerade befinden.

Auch Sie können lernen Kinder in ihrem Verhalten besser zu verstehen. Am Bildungszentrum Bad Hersfeld/Alsfeld starten 2017 neue Ausbildungskurse zu dieser Methode.

Leichter Lernen – leichter Leben mit der Evolutionspädagogik

 

Die Praktische Pädagogik/Evolutionspädagogik: Wie alles begann

Am Institut in München stellte man schon vor über 25 Jahren fest, dass die traditionelle Pädagogik nicht genügend Lösungswege bei Lern- und Verhaltensproblemen sowie der Persönlichkeitsentwicklung eines Menschen bietet. Dort wurde der genialen Ansatz der Evolutionspädagogik entwickelt, mit dem man in nur 2-4 Sitzungen spontan und situationsbezogen reagieren kann. Durch die schnelle und individuelle Arbeit können Kosten- und Zeitaufwand gering gehalten werden.

Keiner darf verloren gehen, wir brauchen jeden*

 

*Zitate von Ludwig Koneberg

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